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MUSIK AUS ALLER WELT
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Anspieltips: 6, 10, 11
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GABRIEL YACOUB
"YACOUB"
www.gabrielyacoub.com
Mélodie, 2001
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MUSIKER
Gabriel Yacoub: chant, guitare acoustique, mandoline, mandoloncelle - a fileta:
chant - Jean-Pierre Arnoux: percussions - Jean Claude Auclin: violoncelle - Sylvie
Berger: chant - Gilles Chabenat: vielle à roue - Hughes De Courson: claviers
- Paul-Antoine De Rocca Serra: violoncelle - Yannick Hardouin: basse acoustique,
orgue - Paul Jothy: percussions - Jorgi Kornazov: trombone - Fayçal Kourrich:
violon - Ronan Le Bars: uillean pipes - David Lewis: trompette, bugle - Nicolas-Yvan
Mingot: guitares électrique & acoustique - Nathalie Rivière: violon
- Martin Saccardy: trompettes - Ludo Vandeau: chant
TITEL
1. Mes belles anciennes compagnes 3:24 - 2. Si c'était 4:47 - 3. Gris
5:29 - 4. You stay here 3:05 - 5. Trahison 4:45 - 6. Pour une joie au loin 3:05
- 7. Dame: petite dame 2:58 - 8. Les rues des vieilles capitales 3:36 - 9. Le
poid du passé 3:05 - 11. L'amour marin 7:47
(total: 46:39)
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Dramatisch,
romantisch, melancholisch und musikalisch überragend
- all das und mehr ist Gabriels Yacoubs neuem Album, genial und in jeder Beziehung
duchdacht. Beim Hören dieser CD wurde die Idee zur "CD des Monats" bei www.breizh.de
geboren - auch, wenn man Gabriel Yacoub nun nicht gerade als bretonischen Musiker
bezeichnen kann.
Zwar ist auf der neuen CD "Yacoub" auch der bretonische Musiker Ronan LE BARS
zu hören (uillean pipes) und schließlich hat Gabriel Yacoub seine
Folk-Karriere beim bretonischen Altmeister Alan Stivell begonnen, aber letzlich
ist die Musik von Yacoub doch etwas ganz eigenes und unvergleichlich - und das
macht diesen Sänger mit seinem ganz typischen Gesang zu einer wahrhaft herausragenden
Gestalt in der französischen Musikszene. Um so verwunderlicher, daß er
bei uns in Deutschland bislang noch so unbekannt ist - ein echter Insidertip.
Aber so geht es den Szenestars aus dem französischsprachigen Bereich häufiger:
man denke nur an den Schweizer Stephan EICHER, der gerade in Frankreich zu den
Top-Acts der Konzert- und Festivalszene gehört.
Aber zurück zu Yacoub: das Album besticht sofort durch die gefühlvollen
musikalischen Arrangements, die Yacoubs charakteristische Stimme durch seine
Geschichten tragen. Da werden die kleinen alltäglichen Gefühle auf
einmal ganz groß und wichtig.
Er hat eine wahrhaft wunderliche und wunderbare Truppe für den Aufnahmen
zu dieser CD um sich geschart und das musikalische Spektrum reicht von den corsischen
Gesängen "a filetas" über eine Hammondorgel (!) bis hin zu Trompeten
und Drehleiern. Das ist zeitgenössischer französischer Folk vom allerfeinsten,
von einem Musiker und Sänger, der in vollen Zügen aus seinen Erinnerungen
und seinem Fundus schöpft !
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