James Ross ist ausgebildeter Pianist mit einem Abschluss als MA in "Traditional Irish Musik Performance" und "Scottish Music" und sein erstes Soloalbum "James Ross", das im Februar bei Greentax Recordings erschienen ist, reiht sich ein in eine aktuelle Tendenz, traditionelle Musik in klassischen Arrangements oder/und auf klassischen Instrumenten zu spielen, die in den vergangenen Jahren ganz herausragende Ergebnisse hervorbrachte.
Nach Streichquartetten und Pianisten aus der Bretagne und aus Irland zeigt nun James Ross, was man alles auf dem Piano aus traditionellen Vorlagen machen kann, darunter Sets für die fiddle (The Hagis) oder so bekannte Kompositionen wie "Roslin Castle" oder "The Hurricane" von James Scott Skinner.
Das Album ist erfrischend in der Unbekümmertheit, mit der James Ross die alten Melodien für sein Piano arrangiert und nebenbei auch noch wunderschön anzuhören.
Begleitet wird er von May Halyburton: double bass, James MacKintosh: percussion, Martin O'Neill: bodhrán und Sue McKenzie: soprano saxophone.
W.R. (Erstveröffentlichung in Folkmagazin N° 264)