Anspieltips: 3, 5, 8
|
JEAN
JACQUES RÉVILLION
"MABIDON ET AUTRES COMPAGNONS"
autoproduction, 2005
|
MUSIKER
Jean Jacques Révillion: chant, bouzouki - Philippe Cheval: cornemuse,
choeurs - Stéphane Couturier: guitare - Didier Demarcq: accordéon
diatonique, choeurs - Christophe Declercq: violon - Julien Biget: guitare - Patrice
Heuguebart: accordéon chromatique - Charles Duntschaever: batterie
TITEL
1. La bière 3:28 - 2. Un jour à la promenade 2:40 - 3. Le galion
d'Espagne / En attendant mieux 5:09 - 4. Le petit ramoneur 2:36 - 5. Elève
toi donc belle 2:37 - 6. L'assassinat 5:00 - 7. Gambrinus 1:35 - 8. Jésus
s'habille en pauvre 3:13 - 9. Voici la saint Jean 2:46 - 10. La belle est en
jardin d'amour 3:56 - 11. Berceuse / Alfred le chien 4:03 - 12. Mon pere m'envoie
t'à l'herbe 2:49 - 13. Les trois demoiselles / La mandoline 3:54 - 15.
Le chemin d'Emblise / La rue de l'égalité 3:12 - 16. Le voyage à Maurice
2:52 - 17. Tiens tiens tiens voilà Jean qui vient 1:14
(total: 54:55)
|
|
Nicht umsonst hat gerade
dieses Album im renommierten TRAD Magazine einen der begehrten "bravos!!!" erhalten. Mit dieser selbstproduzierten CD präsentiert hier erstmals ein Sänger aus der Szene der traditionellen Musik/des traditionellen Gesangs im Norden Frankreichs sein Können,
der bisher eher als passionierter und ernstzunehmender Sammler und Archivar traditioneller
Musik und Instrumente bekannt war.
Jean Jacques Révillion singt schon seit einigen Jahren und trägt traditionelles Liedgut ebenso wie eigene Kompositionen vor, war allerdings außerhalb der bei uns relativ unbekannten Szene regionaler Musikveranstaltungen in Frankreich noch nicht auf CD zu hören.
Nach diversen öffentlichen Auftritten, zu denen er von Bekannten und Freunden eingalden worden war ("musiciens routiniers du Nord Pas Calais", 1996 und "Piposa", 2000/2001) legte man ihm nahe, seine Musik auf Platte zu dokumentieren: "tu
devrais en faire un disque..."
Danach dauerte es noch einige Jahre, bis sich Jean Jacques Révillion zu diesem Projekt durchringen konnte und bis er die entsprechenden Musikerkollegen um sich versammelt hatte. Nun liegt ein Album vor, das in seinen besten Momenten durchaus an bekannte Größen des traditionellen französischen Liedes erinnert wie bspw. Gabriel Yacoub (so z.B. die traditionals "Le galion d'Espagne / En attendant mieux" und "Jésus s'habille en pauvre".
Aber auch Eigenkomositionen ("Gambrinus" und "Le chemin d'Emblise / La rue de
l'égalité") oder die neueren Lieder anderer Chansoniers wie Georges
Brassens ("L'assassinat") oder Alexandre Desrousseaux ("La bière") trägt
J.J. Révillion hörenswert vor. Eine CD, die mir durchgehend sehr
gut gefällt und deren Instrumentierung vor allem durch das markante Geigenspiel
von Christophe Declercq eine enorme Tiefe erhält.
|