Im Gegensatz
zu den beiden vorhergehenden gemeinsamen Alben (Enez Eusa, Île-Exil)
viele Solo-Stücke Piano oder Gesang. Die CD bietet nach den beiden Vorläufern
nicht wesentlich Neues - hörenswert ist sie allemal: klare, ruhige und teils
wunderschöne Arrangements - Melodien und Rhytmen aus dem Schatzkästchen
bretonischer Überlieferungen. Getragene Lieder (gwerzioù)
und Tänze wechseln sich in Instrumental- und Vokalinterpretation ab.KEMENERund
SQUIBAN in gewohnter Qualität.
Die Frage steht offen,
ob der Titel der CD "kimiad" (breton. "Abschied")
eine tiefere Bedeutung hat. DIDIER SQUIBAN hat nach "Molène" mittlerweile
auch sein zweites Solo-Album mit Variationen traditioneller bretonischer Melodien
auf dem Piano herausgegeben: "Porz Gwenn".