Anspieltip: 1 und 14
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LES SOEURS GOADEC
"ENREGISTREMENT PUBLIC"
Le Chant du Monde, 1973/1997
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GESANG
Maryvonne, Thasie und Eugénie Goadec
TITEL
1. Gavotte "La mal mariée" 4:31 - 2. Tam Kreizh 1.15 - 3. Gavotte "Les
deux pigeons" 3:08 - 4. Mélodie "Ar Wassadeg" 3.28 - 5. Plinn "La garde-robe
du mari défunt" 2:45 - 6. Pach pi 2:27 - 7. Plinn 3:31 - 8. Bal Plinn
1:22 - 9. Plinn 3:40 - 10. Mélodie "Deus ganin d'em bro" 3:49 - 11. Gavotte "Danse
des marmites" 3:51 - 12. Tam Kreizh 1:51 - 13. Gavotten ar menez 2:49 - 14. "Elysa" (accompagne à la
harpe par Alan Stivell) 5:45
(total: 44:17)
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Nur wenige
Namen verkörpern die historische und legendäre
Dimension der traditionellen Musik wie der der "Soeurs Goadec", der Schwestern
Maryvonne, Thasie und Eugénie. Und vor allem die Generationen überbrückende
und verbindende "Tradition" der bretonischen Musik.
Neben den Soeurs Goadec sind es vielleicht noch namen wie die "Frères
Morvan" oder Alan Stivell, die in ähnlicher
Weise geschichte und Geschichten anklingen lassen und den Aspekt der traditionellen
Musik als Identität stiftendes Kulturelement verkörpern.
Und so verwundert es auch nicht, daß die Produzenten von "Les Chants du
Monde" als letztes Stück auf dem vorliegenden Album das gemeinsam von den
Soeurs Goadec und Alan Stivell vorgetragene "Elysa" ausgewählt haben. Live
aufgezeichnet beim noch viel legendäreren bretonischen Woodstock anno 1972
in Kertalg. Die jungen und die alten, so wie das in der bretonsichen Musik schon
immer war. Die Überlieferung von Generation zu Generation und das gemeinsame
Musizieren und Tanzen.
1973 hörte man zum ersten mal in einem Pariser Konzertsaal, im Bobino, damals
ein "heiliger Musiktempel" die Klänge des "Kan ha diskan", des trdaitionellen
Tanzgesanges der bretonischen festoù noz. Und es waren ausgerechnet diese
drei Bäuerinnen aus der hintersten Bretagne, die auf einmal im Rampenlicht
der pariser Metropole standen und ganz unbegleitet "ihre" Lieder vortrugen und
ein Publikum begeisterten, das diese Musik noch wenige Jahre zuvor überhaupt
nicht zur Kenntnis genommen hätte.
Ein historischer Moment und eine hervorragend gemasterte historische Aufnahme.
Eine der wenigen der sagenhaften Schwestern, die man heute noch ganz selten bei
besonderen Anlässen live in der Bretagne erleben kann.
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